Tankstutzen restaurieren

Der Tankstutzen setzte am Blechkranz rund um die Rosette ein wenig Rost an, also beseitigen angesagt, bevor es schlimm wird.

Um den Tankstutzen auszubauen, ist es nötig, die Schelle, die die einzelnen Teile zusammenhält, vom Tankrohr zu lösen. Bei mir war das Ding so verrostet, dass nur noch Auftrennen der Schelle half.

Wenn der Tankdeckel ab ist, kommen 3 Schrauben zum Vorschein, die man lösen muss, damit die Einzelteile ausgebaut werden können. Von vorn ist der Metalleinfüllring, der den Tankdeckel hält, von hinten  einen entsprechender flacher Ring als Gegenststück. Durch die beiden steckt ein Gummistulpen in einem Kunststoffstutzen, der wie ein Bajonettverschluß in die Verzahnung im Blech eingesetzt ist.

Um diese Teile auszubauen einfach das Rohr zum Tank ein wenig durchschieben. Die verbleibende Tankrosette ist mit einem Bajonetverschluß im Blech fixiert, muss also gedreht werden, um sie zu entfernen. Auch das bei mir ein Teil, was man nur durch Auftrennen entfernt werden konnte, also ersetzt werden muss, Ebenso wie der hintere Ring. Für die Ersetzteile bin ich in der Busschmiede fündig geworden.

Den Rost habe ich weggeschliffen, das Blech anschließend grundiert und wieder lackiert.

Zusammengebaut wird das Ganze entsprechend umgekehrt. Man sollte darauf achten, zu Beginn die Schelle und den hinteren Ring auf das Tankrohr aufzuschieben, später wird das entsprechend schwierig…

Um die drei Schrauben durch alle Teile wieder an die richtige Position zu bekommen, ist auf jeden Fall ein paar helfender Hände nötig. Um der erneuten Korrosion ein wenig vorzubeugen, habe ich die Innenseite mit neuem Unterbodenschutz zum Aufsprühen versehen und den Kunststoffring mit einer Schicjt FluidFilm wieder eingesetzt.

 

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Spiegelbilder

Lange haben wir über der Frage gebrütet, welche Spiegel der Bus bekommen soll, als sich dann im Sommer die  Gelegenheit bot, ein paar E-Spiegel aus einem Schlachtbus zu kaufen haben wir zugeschlagen…

Da der Bus, an dem die Spiegel ursprünglich mal waren, eigentlich blau war und die Spiegel auch die ein oder andere Macke aufweisen, war klar, die müssen überholt werden, bevor die an den Bus kommen. Damit geht es jetzt los.

Von Busfahrerkollegen, die sich damit auskennen, eine Einkaufsliste bekommen und erst mal Silikonentferner und graues Schleifvlies gekauft. Da einem Spiegel außerdem eine kleine Ecke fehlt kam noch eine Portion Reparaturmasse dazu.

Heute dann die ersten Arbeiten am Spiegel selbst:

  • Spiegelglas entriegeln: Die Gläser haben einen ringförmigen Halter, der jeweils rechts und links zwischen Glasrand und Gehäuse eine “Nase” hat, die man nach oben oder unten verschieben muss, um den Drehverschluss zu öffnen. Ich habe dazu ein Messer genommen, um die Nasen aufzuschieben.
  • Verkabelung lösen: Wenn man das  Glas nun vorsichtig heraus nimmt, stellt man fest, das noch 2 Kabel für die Beheizung mit Kabelschuhen am  Spiegelglas stecken. Je nach Alter der Spiegel hat die Korrosion hier schon zugeschlagen und der Kontakt löst sich mitsamt Kabelschuh vom Glas.
  • Gehäuse reinigen und entfetten: Hierzu habe ich Silikonentfetter benutzt.
  • Fehlende Ecke ausbessern: Bei der Reparaturmasse handelt es sich um eine Art Knete bestehend aus 2 Komponenten, also die erforderliche Menge abgeschnitten und solange kneten, bis es sich zu einer einfarbigen Masse verbunden hat. Damit habe ich dann die entsprechende Stelle ausgebessert und werde sie nach dem Aushärten glatschleifen.
so sah der Spiegel vorher aus die Ringhalterung zur Befestigung des Glases Spiegelglas und Heizungskabel ohne Glas ausgebesserter Rand das angeschliffene Gehäuse
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Hoch auf dem gelben Wagen

Irgendwann ist immer das erste Mal, auch für das Liegenbleiben mit dem Bus. Heute war es dann soweit, wären der Fahrt ein sehr “hartes” Verbrennungsgeräusch, dass mit steigender Drehzahl schlimmer wird und Rauchentwicklung aus dem Auspuff. Verdacht: eine defekte Einspritzdüse, oder schlimmeres…

Also den gelben Engel angerufen und uns abschleppen lassen. Die Diskussion um einen möglichen wirtschaftlichen Totalschaden ließ sich durch den guten Pflegezustand des Autos schnell beenden und so wurden wir dann zügig in die Werkstatt verfrachtet, wo sich der Verdacht bestätigte, eine der Einspritzdüsen war der Übeltäter.

Dank bullihütte war der Bulli aber innerhalb weniger Tage wieder auf der Straße und läuft dank modernerer Düsen besser als jemals zuvor. Und das obwohl ich mit der Reparatur mitten in die Vorbereitungen zum Hatzenport-Treffen geplatzt bin. Dafür noch mal ein riesen Dankeschön an alle Beteiligten!

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neue Socken für den Bus

Bisher war der Bus nur auf der 185er  14 Zoll Standardbereifung unterwegs, wobei aber klar war, das soll nicht so bleiben…

In Hatzenport 2010 haben wir sehr günstig einen Satz MELBER Felgen gekauft, die den sehr verbreiteten Penta Felgen für den Bulli sehr ähneln. Sie auf den Bus zu bringen und eintragen zu lassen, gestaltete sich leider nicht ganz so einfach, denn aufgrund der Traglast musste der Bus einige Kilo abgelastet werden, außerdem gibt es den Hersteller selbst nicht mehr, wodurch sich die Suche nach den passenden Unterlagen für die Eintragung als äußerst langwierig erwies.

Dank der Hilfe von Hansen Motorsport, ließen sich die Dinge aber lösen, gleichzeitig mit der Eintragung der Räder wurden dem Bus dann noch die erfüllten Voraussetzungen für die Eintragung als Wohnmobil  bescheinigt.

Positiv an der Geschichte: Die Felgen lassen sich mit den vorhandenen Bolzen und neuen Schrauben, bzw. Muttern montieren, ohne dass längere Bolzen eingepresst werden mussten.

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endlich Radio

Radio? Das gab es in diesem Bulli noch nie… Bis heute! Heute habe ich eine neue Antenne eingesetzt. Eigentlich ganz einfach. Oberen Grill ausbauen und die 4 Schrauben des linken Frontscheinwerfers lösen. Den kann man dann einfach nach draußen hängen lassen. Von der alten Antenne anschließend die Überwurfmutter lösen (Vorsicht, damit man mit dem Maulschlüssel nicht den Lack “abdreht”).

Von unten in die Öffnung hinter dem Scheinwerfer greifen und die Gummitülle für die Durchführung von der Antenne abziehen. Wenn das Antennenkabel nicht mehr auf dem Radio steckt, kann man die Antenne nun nach unten raus ziehen, Kabel hinterher.

Die neuen Antenne genau so einsetzen, von oben die Gummiabdeckung und die Überwurfmutter wieder aufsetzen. Um das Kabel zum Radio zu führen, am besten kurz die Cockpitabdeckung abnehmen, dann kann man durchgreifen und das Kabel hinter den Instrumenten Richtung Radioschacht führen. Gummitülle wieder einschieben, alles wieder zusammenbauen, fertig!

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Restaurieren der Radläufe

Beim Kauf des Busses waren beide hinteren Radläufe eingedrückt, das musste jetzt endlich mal beseitigt werden, weil das  Gesamtbild des Busses doch ziemlich darunter leidet…

Ein befreundeter Karosseriebauer hat das Blech wieder soweit gerichtet, dass sie ihre ursprüngliche Form wieder hatten und wir haben uns an den Rest gemacht:

  • Scleifen und Karrosseriefugen säubern
  • Abdichten der Fugen
  • Spachtel und Schleifen
  • Abkleben und Lackieren

Ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen…

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Hubdach und Sonnendach verbaut

Das Pilzhubdach von SCA liegt ja nun schon über ein Jahr bei mir rum und letztes Jahr beim Hatzenporttreffen hab ich dann auch noch günstig ein Farmont Sonnendach für vorne gefunden. Jetzt wurde es endlich Zeit, dass die beiden Dinger ins Auto kommen und ich die Verkleidung innen zu Ende machen kann.

Da ich nicht einfach so aufs Gerade wohl als Unerfahrener Löcher in meinen Bus schneiden will, habe ich das den Schrauber meines Vertrauens machen lassen und bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Das Glasdach kann man bei Bedarf ganz herausnehmen und durch das Hubdach kann man nun endlich aufrecht im Bus stehen.

Um das Ganze vollständig zu verkleiden, diente auch hier die ehemalige Verkleidungsplatte als Muster für den Rahmen, der die Dachöffnung umgibt. Über dem Küchenfenster werden haben wir 5 LED Spots eingesetzt, die sind sehr lichtstark und verbrauchen wenig.

Um den Rahmen zu vervollständigen, kommt noch die Gummilippe drum herum, gleichzeitig werden noch die Moskitonetze im Dachstoff ersetzt.

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Tachoumbau

Ich wollte schon immer einen Drehzahlmesser in meinem Bus haben und habe lange nachdem entsprechenden Ersatzteil für einen JX aus einem Schlachtbus gesucht. Jetzt bin ich dann endlich fündig geworden und konnte ein Drehzahlmessercockpit mit 100% intakter Digitaluhr ergattern, das ist ja eher selten…

Um den Umbau möglichst einfach über die Bühne zu bringen, habe ich mich entschlossen, das gesamte “neue” Cockpit zu verbauen und nur meinen Tacho zu behalten. Das bietet ein paar Vorteile, man kann sich seinen original Kilometerstand bewahren, es gibt keine Probleme mit dem Öldrucksummer und außerdem hat man keinen Ärger mit der Tachowelle, wenn es sich um eine andere Befestigung der Welle handeln sollte.

Also: Leiterfolie vorsichtig von den Haltepunkten gelöst und die Stecker abgezogen, dann kann man die Bestigungsschrauben lösen und das Tachoinstrument entfernen, bei der Gelegenheit kann man auch gleich das Innere des Gehäuses reinigen und ggfs. defekte Beleuchtung austauschen.

Alles wieder zusammengebaut und im Bus montiert, hier sollte man sich nicht davon irritieren lassen, dass bei Aufstecken des breiten Steckers am Kombiinstrument die Digitaluhr nicht sofort vollständig angezeigt wird. Das geht vorbei, sobald das Fahrzeug zum ersten Mal läuft.

Das wars, so einfach ist das.

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Heizung und Armaturenbrett ausbauen

Durch einen Kabelbrand beim Vorbesitzer meines Busses waren sämtliche Heizungszüge defekt und außerdem einige der Heizungsrohre in Mitleidenschaft gezogen. Die Heizung brachte dauerhaft volle Heizleistung und ließ sich über die Züge nicht mehr regulieren, gerade im Sommer ist das nicht allzu angenehm.

Also habe ich mich entschlossen, die Heizung zu ersetzen und im Zuge dessen gleich das vom Löschen des Kabelbrandes übrige Löschpulver zu entfernen.

Einen Heizungskasten mit Wärmetauscher und Gebläse hatte ich gegen einige andere Ersatzteile getauscht, Unterschied ist jedoch, dass der neue Heizungskasten über 3 Züge verfügt, während der ursprünglich verbaute 4 Züge hatte.

Ab dem Baujahr 1987 hat es hier eine Veränderung gegeben, frühere Heizungen versorgen die großen Mitteldüsen rechts und links im Armaturenbrett nur mit kalter Luft, während bei späteren Heizungen hier auch warme Luft austritt.

Der Ausbau selbst:

Ich habe den gesamten Ausbau in Bildern dokumentiert, mehr, als in diesem Artikel zu finden sein werden, nur um sicherzugehen, dass ich für alle Teile noch weiß, wo sie ihren Platz hatten und wie sie dort verbaut waren.

  • Begonnen habe ich mit den Instrumenten, der Deckel ist auf der Vorderseite durch “Nasen” eingehangen und hinter zur Scheibe hin mit 2 Klemmen aufgesteckt. Je nachdem, wie oft man hier schon Hand angelegt hat, sind diese Klemmen relativ stramm, 2 Griffmulden wiesen hier aber den richtigen Weg. Nach oben abziehen und dann vorne vorsichtig aushängen…
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  • Als nächstes habe ich die Schalter aus der Armaturentafel entfernt, wenn man alle Schalter auf den Kabeln lässt und sie nur aus dem Gehäuse ausklipst, hat man später keine Probleme beim Zuordnen der Kabel.
  • Die Instrumenteneinheit selbst ist auf dem Armaturenbrett verschraubt, außerdem hängt ein breiter Stecker am rechten Teil des Kombiinstrumentes und am Tacho ist die Tachowelle befestigt, in meinem Fall gesteckt, allerdings gibt es hier auch geschraubte Versionen, je nach Baujahr. Nachdem man die Schutzfolie abgenommen hat, kommt der Bremsflüssigkeitsbehälter zum Vorschein. Beim Ausbau der Tachowelle ist Vorsicht geboten, meine war vorher schon etwas mitgenommen, was sich durch eine zitternde Tachonadel bemerkbar gemacht hat und beim Einbau ist die Welle dann abgebrochen. Der Einbau der neuen Welle ist an anderer Stelle beschrieben.
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  • Ausbau von Heizunsgreglern und Blenden: Die Drehschalter für die Gebläseeinstellungen sind nur gesteckt und lassen sich relativ leicht abziehen, ebenso die Deckelchen, einfach vorsichtig mit einem Schraubendreher, oder einem Messer abhebeln. Der verbleibende Regler lässt sich dann ebenfalls aus dem Armaturenbrett herauslösen. Bei meinem Fahrzeug gibt es davon 2, weil ich hinten noch eine Zusatzheizung habe. Diesen Regler mitsamt seinen Kabeln einfach “nach innen” fallen lassen, der andere Regle ist mit dem Heizungskasten verbaut und wird mit dieser später entfernt.
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  • Die Schiebehebel besitzen vorne eine Gummihülse mit einem Gummiknopf, darunter verbirgt sich ein Metallstreifen. Die Gummiteile lassen sich mit einer Spitzzange und etwas Kraftaufwand nach vorn abziehen und das schafft Raum zum entfernen der Blende. Diese ist jeweils oben links und unten rechts in das Armaturenbrett eingesteckt. Auch hier kann man mit einem Messer o.ä. vorsichtig heraushebeln, allerdings sollte man darauf achten, dass auf der Rückseite eine Leuchte versteckt ist, also nicht zu stark ziehen. Die Beleuchtung lässt sich leicht aus ihrer Hülle ziehen und ebenfalls nach innen legen. Der Träger der Schieberegler ist mit 2 Schrauben am Armaturenbrett befestigt und lässt sich relativ einfach lösen. Da dort die Züge noch eingehangen sind, ein wenig darauf achten, sie beim Ablegen der Trägerplatte nicht zu knicken, falls man sie beim Einbau wieder verwenden will.
  • Radio und Aschenbecher ausbauen wird hier nicht weiter beschrieben, das sollte auf der Hand liegen.
  • Lenksäule vom Armaturenbrett lösen: Zunächst die Schrauben der Kunststoffverkleidung an der Lenksäule lösen und die Verkleidung vorsichtig abtiehen, dann sieht man, dass die Lenksäule mit insgesamt 4 Schrauben befestigt ist.
  • In allen anderen Anleitungen, die ich mir im Vorfeld angesehen habe, war davon die Rede, dass man das Lenkrad abbauen muss, um das Armaturenbrett zu entfernen, ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass das nicht nötig ist. Die unteren beiden Schrauben lassen sich relativ leicht lösen, bei den oberen handelt es sich um sogenannte “Abrissschrauben”, die solange angezogen werden, bis die Köpfe abreißen. Übrig bleicht eine Art Kugelkopf, der je nach Zustand mit einer Rohrzange gedreht werden kann. Bei mir ging das allerdings nicht und mir blieb nichts anderes übrig, als Schlitze in die Schrauben zu fräsen und sie dann mit einem Schraubendreher heraus zu drehen. Hier ist ein wenig Rumprobieren angesagt. Also wichtig: Man braucht hier neue Schrauben. Danach lässt sich die Lenksäule auf den Sitz absenken und dank des noch vorhandenen Lenkrades fällt sie auch nicht auseinander. Hier sollte man allerdings ein wenig Acht geben, damit beim Zusammenbau wieder alles fest zusammen sitzt, ansonsten ist das lebensgefährlich!
  • Als nächstes habe ich alle Luftaustritte entfernt, bzw. einfach die Schläuche davon abgezogen, so noch vorhanden, oder nicht defekt.
  • Das Armaturenbrett ist vorne am Scheibenrahmen und in der Nähe der Türen verschraubt, sind diese Schrauben entfernt, lässt das das Armaturenbrett mit ein wenig Gefühl herausbewegen.
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Man kann nun feststellen, wie die Heizung funktioniert, sie ist auf der rechten Seite an den Kühlwasserkreislauf des Fahrzeuges angeschlossen, der Gebläsemotor sitzt mittig im Gehäuse. Je nach Ausführung der Heizung sind 3 oder 4 Züge verbaut, die den Luftstrom, bzw. das Heizungsventil steuern, welches die Wärmemenge (Wasserdurchfluss, daher hilft heizen auch bedingt bei zu heißem Motor) reguliert. Ältere Baujahre haben das unmittelbar am Anschluss der Wasserschläuche rechts, bei den neueren sitzt es an der Fahrzeugunterseite über dem Reserverad, leicht zu erkennen, da einer der Züge dann in der Nähe des Schalthebels ins Bodenblech geht.

  • Der Kasten selbst ist mit 4 Schrauben an der Karosserie verschraubt, je nach Modell könne sich auch hier wieder Unterschiede ergeben, dann gibt es nämlich noch 2 zusätzliche Schrauben, die von außen nach innen durch die Karosserie verschraubt sind, um sie zu erreichen ist der Ausbau des oberen Grills erforderlich (obere Verschlüsse am Grill um 90 Grad drehen und Grill behutsam herausheben, damit man die unteren Haltenasen nicht abbricht.)
  • Vorne steckt noch eine Plastikblende, die lediglich aufgeschoben ist und gegen die Fahrtrichtung abgezogen werden kann. Manchmal ist diese auch geklebt, also aufpassen, um sie nicht zu zerbrechen.

Auch hier gilt: verschiedene Variationen, je nach Modell. Bei mir ist wie gesagt eine Zusatzheizung im Fahrgastfußraum verbaut, daher leitet die obige Blende die vorne aus dem Heizungskasten austretende Luft in den Fußraum von Fahrer und Beifahrer. Anhannd der Führung der Luftkanäle kann man sehr schön sehen, ob sie richtig sitzt. Andere Modelle haben hier eine Luftführung verbaut, die die Luft entlang des Mitteltunnels bis zur Kante an den Sitzkonsolen leitet. Dies und die Fahrgastheizung schließen sich jedoch gegenseitig aus, wichtig wenn man “fremde” Teile verbaut!

Um die Heizung nun tatsächlich auszubauen, sollte man also die Blende entfernen, alle beschriebenen Schrauben lösen und die Wasserschläuche entfernen. Sich zu merken welcher Schlauch vorne, bzw. hinten steckte ist überaus hilfreich. Die Schläuche selbst sollte man irgendwie befestigen, damit nicht zuviel Kühlwasser herausläuft.

Nun kann man die Heizung mitsamt den Zügen und dem Trägerblech herausnehmen, Vorsicht: auch hier ist noch Kühlwasser drin!

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Der Einbau vollzieht sich umgekehrt, am kniffligsten ist hierbei das Aufsetzen und Anschließen der Armaturen, die Tachowelle ist äusserst sensibel, wenn sie nicht richtig sitzt, bricht sie entweder ab, oder macht Geräusche.

Der gesamte Aus- und Einbau mit allem drum und dran hat mich ca ein Wochenende gekostet, beim nächsten Mal geht es aber sicherlich schneller. Ein paar helfende Hände sind überaus nützlich.

Vor dem Einbau einer “neuen” Heizung sollte man auf jeden Fall das Motorlager des Gebläses prüfen, am Heizungskasten selbst gibt es nur die Kabel mit der Gebläsesteuerung (gelb), sowie Plus und Minus, zusammen mit einer 12V Quelle und dem aufgesteckten Regelschalter ist so ein Test also auch schnell ausserhalb des Busses gemacht.

Macht der Motor Geräusche und man will den Motor ebenfalls ersetzen, wird es etwas kniffliger, die Heizungsgehäuse sind in der Regel verklebt und man muss die Laschen vorsichtig öffnen, um nichts abzubrechen. Um das Ganze wieder zu verschließen, gibt es bei VW passende Klammern. Das Weitere Ersetzen des Motors wird später an anderer Stelle beschrieben, wenn ich die Klammern habe. :)

Noch ein paar hilfreiche Tipps zum Schluss:

  • Züge niemals zu eng biegen, um sie nicht zu beschädigen.
  • Falls das Ventil nicht komplett schließt, oder Regler ansonsten nicht das tun, was sie sollen, Überstand der Züge checken.
  • Ältere Züge mit Fluidfilm, oder WD40 gängig machen.
  • Beim Zusammenbau auf die Position der Lenksäule achten, da Schraubenaufnahmen teilweise länglich sind und minimal Verschiebungen der Lenksäule bewirken können, merkt man beispielsweise am nicht mehr ordentlich funktionierenden Blinkerrücksteller, oder wenn die Verkleidung etwas unter Spannung sitzt.
  • etwas WD40 hilft hier auch beim alterstypischen Schabgeräusch beim Lenken.
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Reisefertig

Nach einem arbeitsamen Wochenende ist der Feuerwehrbus inzwischen reisefertig. Es fehlen zwar noch eine ganze Menge Dinge und viele Ideen geistern durch meinen Kopf, aber so ein Bus wird ja eh nie fertig…

Jedenfalls geht jetzt die Innenbeleuchtung, Wasser fliesst und die Kühlbox läuft. 220 V Anschluß ist auch da, natürlich ordentlich mit Sicherungskasten und FI. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an alle fleissigen Helfer, die das möglich gemacht haben.

Und das wichtigste Detail: Endlich geht das Radio und die Boxen sind drin:

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In dieser Woche steht das klb German Masters in Dornumersiel an, die perfekte Gelegenheit, einen kleinen Trip mit dem neuen Gefährt zu machen und vielleicht ein paar schöne Boarderfotos zu schiessen.

Also: Stay tuned, Berichte und Fotos werden hier erscheinen.

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